im ausschuss für wissenschaft und Forschung

Meine starke Stimme für die Wissenschaft!

 

Als Sprecherin für Wissenschaft und Forschung der SPD-Bürgerschaftsfraktion setze ich mich für Wissenschaft und Forschung als Grundlagensicherung unserer Gesellschaft ein. Sie sind Basis für Zusammenleben, Gesundheit, unseren Wohlstand und auch den Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlage. Nicht erst das Coronavirus und der Klimawandel haben gezeigt, dass wir auf Wissenschaft und Forschung für die Fortwentwicklung und den Erhalt unserer Lebensgrundlage angewiesen sind.


Im Ausschuss beschäftigen wir uns mit der Finanzierung und rechtlichen Steuerung von Wissenschaft und Forschung.
Schwerpunkt sind natürlich die staatlichen Hochschulen in Hamburg, aber auch die außeruniversitären Forschungseinrichtungen und die bundesweiten Entwicklungen und Kooperationen sind regelmäßig Thema. Aktuell geht es vor allem um die Frage, wie der Wissenschafts- und Hochschulstandort Hamburg zukunftsfähig organisiert und gestaltet werden kann. Dabei wollen wir Vielfalt und Qualität der Wissenschaftsinfrastruktur stärken und Hamburg als Wissenschaftsmetropole mit internationaler Anziehungskraft weiterentwickeln.

 

Wir haben in den vergangenen Jahren viel für die Wissenschaftsmetropole Hamburg erreicht. Ein besonderer Erfolg war in diesem Zusammenhang die Abschaffung und vollständige Kompensation der Studiengebühren. Nur so können wir die Zukunft und die Wissenschaft sozial gerecht und so offen wie möglich für alle gestalten. Ebenfalls konnten wir gleich vier von bundesweit 57 Exzellencluster einwerben und die Universität Hamburg wird als eine von nur elf nationalen Exzellenzuniversitäten gefördert.

 

Studentische Infrastruktur

 

Wir wollen, dass Hamburg weiterhin ein attraktiver Studienstandort bleibt. Dabei halten wir daran fest, dass es keine Studiengebühren geben soll. Lehre und Forschung müssen gleichermaßen Aufmerksamkeit und Anerkennung genießen. Wir wollen gemeinsam an die Spitze moderner universitärer Lehre vorrücken und so auch die Zahl der Studienabbrecher*innen minimieren.
Im Haushalt für die Jahre 2019 und 2020 sind außerdem Finanzmittel in Höhe von 2,2 Millionen Euro für die Modernisierung von Studierendenwohnheimen und Mensen vorgesehen. Gleichzeitig soll das Studierendenwerk als zentrale Anlaufstelle für die Studierenden weiter gefördert werden. Dafür erhält das Studierendenwerk bis 2020 zusätzliche 100.000 Euro.
Auf Bundesebene setzen wir uns für höhere und zeitlich flexiblere BAföG-Sätze sowie dafür ein, dass das BAföG-Gesetz höhere Wohnbedarfe mit Bezug zum Wohngeldgesetz (WOGG) berücksichtigt.

 

Exzellenzcluster für Hamburg

 

Mit der Exzellenzstrategie investiert der Bund rund 385 Millionen Euro pro Jahr in die Spitzenforschung an den deutschen Universitäten. Von den fünf eingereichten Clustern unserer Stadt, haben sich vier als Exzellenzcluster qualifiziert: In den Themenbereichen Klimaforschung, Photonen- und Nanowissenschaften, Quantenphysik und Manuskriptforschung wird die Universität Hamburg so in den nächsten sieben Jahren vorraussichtlich 164 Millionen Euro zusätzliche Förderung erhalten.
Ebenfalls wird die Universität Hamburg als eine von nur elf nationalen Exzellenzuniversitäten gefördert.
Dies ist ein großer Schritt für Hamburg als Wissenschaftsstandort von internationaler Bedeutung.

 

Moderne Spitzenmedizin und Forschung im UKE


Auch das UKE soll im Rahmen des Zukunftsplan 2050 weiter ausgebaut werden. So soll eine moderne Infrastruktur für Krankenversorgung und Spitzenforschung zur Verfügung gestellt werden. Die nächsten wichtigen Schritte sind der Neubau des Herzzentrums, der Forschungscampus II, der Neubau der Martini-Klinik und das Universitäre Cancer Center Hamburg.
Geprüft werden soll darüber hinaus eine Erweiterung der Psychiatrie und der Ausbau der Geburtshilfe und der Neonatologie.
Auch beim Kampf gegen das Coronavirus spielt das UKE bei der Suche nach Therapien und der Entwicklung von Impfstoffen eine wichtige Rolle.

 

#ScienceCityBahrenfeld

 

Mit dem neu entstehenden Stadtteil in Bahrenfeld verbinden wir Wissenschaft, Wirtschaft und Wohnen bei der Entwicklung eines neuen Quartiers. Zusammen mit der Universität Hamburg und dem DESY wollen wir in den nächsten Jahren einen ganzen Stadtteil der Wissenschaft widmen und zugleich attraktive Wohnungen und Erholungsräume für Studierende, Wissenschaftler und Kreative schaffen. Dies ist der erste Stadtteil, bei dem Wissenschaft und Forschung bereits bei der Planung berücksichtigt und sogar direkt als integraler Bestandteil eingeplant werden.