IM AUSSCHUSS FÜR GLEICHSTELLUNG und antidiskriminierung

 

Gleichberechtigung als gesamtgesellschaftliche Aufgabe

Im Gleichstellungsbereich setze ich mich für die Beseitigung bestehender Ungleichheiten zwischen Frauen und Männern, insbesondere im Berufsleben, ein. Außerdem kämpfe ich für die tatsächliche Gleichstellung von LSBTI*. Diese Themen sind für mich auch Gradmesser für den Stand unserer Demokratie. Gleichberechtigung und Freiheit müssen Tag für Tag gelebt werden. Dabei ist das Erreichen dieser Gleichberechtigung eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung und Aufgabe, zu der ich als Abgeordnete im Gleichstellungsausschuss gerne meinen Beitrag leisten möchte.

 

In der vergangenen Legislatur hat das Land Hamburg im Gleichstellungsbereich auf Bundesebene mit einigen Bundesratsinitiativen, wie zum Beispiel zur Frauenquote in Aufsichtsräten, eine Vorreiterrolle übernommen. In dieser Legislatur wollen wir diese Arbeit fortsetzen und zum Beispiel eine Erhöhung der Erwerbsbeteiligung von Frauen, eine geschlechtersensible Gesundheitspolitik und insgesamt die angemessene Repräsentanz von Frauen weiter fördern. Dabei soll unter anderem die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern systematisch angegangen werden.

Im Bereich LSBTI* wurde in den vergangenen Jahren ebenfalls bereits viel erreicht. Durch die Ehe für alle und die Rehabilitierung von nach § 175 StGB Verurteilten wurden bundesweit große Fortschritte gemacht. Wir wollen in den kommenden Jahren unter anderem die queere Jugendarbeit und die HIV-Prävention weiter fördern. Auf Bundesebene wollen wir uns weiterhin für die rechtliche Absicherung der Gleichberechtigung geschlechtlicher und sexueller Vielfalt einsetzen und werden Initiativen im Bundesrat unterstützen, die Art. 3 GG um das Merkmal der sexuellen Identität ergänzen wollen.