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Welt-Aids-Tag

Heute, am 1. Dezember, ist Welt-Aids-Tag. Bereits seit 1988 wird dieser Tag genutzt, um für Solidarität mit an HIV erkrankten Menschen und ihren Angehörigen zu werben. In diesem Rahmen fand gestern auch der Candle-Light-Walk anlässlich des Welt-Aids-Tages unter dem Motto „Positiv zusammen leben“ statt.  Auch wir in Hamburg setzen uns für einen diskriminierungsfreien Umgang mit HIV-positiven Menschen ein. In diesem Rahmen habe ich den Antrag „#positivarbeiten – Die Stadt Hamburg engagiert sich gegen Diskriminierung und Stigmatisierung und unterzeichnet die Deklaration der Deutschen Aids-Hilfe“ an diesem Mittwoch mit Kolleg*innen in die Bürgerschaft eingebracht.

In Hamburg leben laut dem Robert-Koch-Institut etwa 7000 HIV-positive Menschen. Wir wollen mit der Unterschrift der Deklaration erreichen, dass die Stadt Hamburg als Arbeitgeber im Rahmen eines Verbeamtungsverfahrens weder nach einem HIV-Befund fragt noch auf HIV testet. Aktuell muss eine solche Erkrankung noch angegeben werden. Es gibt keinen Grund Menschen mit HIV zu benachteiligen. Wir wollen gemeinsam weiter den Weg zu einem diskriminierungsfreien Umgang mit HIV-positiven Menschen gehen.