Welt-AIDS-Tag – Gemeinsam Diskriminierung entgegentreten

Seit 1988 findet jedes Jahr am 1. Dezember der Welt-AIDS-Tag statt. Unter dem Motto "Hamburg vereint gegen AIDS" werben die AIDS-Hilfe Hamburg und viele andere Organisationen mit einer ganzen Reihe von Aktionen dafür, Diskriminierung entgegenzutreten und persönlich Verantwortung zu übernehmen.

 

"In Hamburg ist die Zahl der Neuinfektionen konstant auf relativ geringem Niveau. Das Wissen um den eigenen HIV-Status ist von entscheidender Bedeutung um die Zahl der Neuinfektionen weiter zu senken. Ausgrenzung und Diskriminierung sind nach wie vor das größte Hindernis für eine erfolgreiche Prävention", betont Dr. Isabella Vértes-Schütter, SPD-Abgeordnete im Gesundheitsausschuss der Bürgerschaft. "Die Sorge vor Diskriminierung hindert Menschen auch heute noch oft daran, sich einem HIV-Test zu unterziehen und damit auch frühzeitig moderne Therapien in Anspruch zu nehmen. Umso wichtiger ist es daher, dass die Hamburgerinnen und Hamburger heute bei zahlreichen Veranstaltungen, Infoständen und Benefizverkäufen wieder die Möglichkeit haben, die Arbeit in den Aidshilfen, schwulen Zentren und Einrichtungen der Drogenhilfe mit ihrer Spende zu unterstützen. Damit können wir auch ein Zeichen für Solidarität und ein selbstverständliches Miteinander mit an HIV erkrankten Menschen setzen."

 

Annkathrin Kammeyer, Fachsprecherin LSBTI der SPD-Fraktion, ergänzt: "Die AIDS-Hilfe Hamburg ist ein wichtiger struktureller Baustein sowohl in der Präventionsarbeit als auch in der Beratung von direkt und indirekt Betroffenen. Ich danke den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und den Ehrenamtlichen für ihre engagierte Arbeit. Dass die Konferenz 'Positive Begegnungen' dieses Jahr in Hamburg stattfand, hat mich sehr gefreut. Auch den Diskurs, der durch die kürzlich in Deutschland erstmals zugelassene Nutzung der so genannten Prä-Expositions-Prophylaxe (PrEP) als weiteres Mittel zur Prävention angestoßen wurde, begrüße ich sehr."