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Transgeschlechtlich lebende Hamburgerinnen und Hamburger – Rot-Grün schafft neues Beratungsangebot

Initiiert durch die Rot-Grünen Regierungsfraktionen hat heute eine Netzwerkstelle für die Beratung transgeschlechtlich lebender Menschen in Hamburg ihre Arbeit aufgenommen. Sie ist angesiedelt im Magnus-Hirschfeld-Centrum (MHC), das in den vergangenen Jahren zunehmend zu einem zentralen Anlaufpunkt dieser Menschen geworden ist. Damit wird nicht nur eine Beratungslücke geschlossen, sondern auch verstärkte Netzwerk- und Koordinierungsarbeit möglich gemacht. Transgeschlechtlich lebende Menschen haben im Alltag oft mit Ausgrenzung, Diskriminierung und Benachteiligung zu kämpfen.

 

Dazu Annkathrin Kammeyer, Sprecherin der SPD-Bürgerschaftsfraktion für die Belange von Lesben, Schwulen und transgeschlechtlich Lebenden Menschen: "Die Einrichtung der Netzwerkstelle am MHC ist ein großer Schritt in Richtung von mehr gesellschaftlicher Teilhabe von transgeschlechtlich lebenden Menschen in Hamburg. Wir freuen uns sehr, mit unserer parlamentarischen Initiative hier den entscheidenden Impuls gesetzt zu haben. Hamburg soll ein Ort sein, in dem sich alle Menschen – auch unabhängig von ihrer geschlechtlichen Identität – wohlfühlen."

 

Dazu Farid Müller, Parlamentarischer Geschäftsführer der Grünen Bürgerschaftsfraktion sowie Sprecher für Lesben/Schwule & Queers: "Ich bin wirklich froh, dass Hamburg als zweite Metropole nach Berlin eine professionelle Beratung für transgeschlechtliche Menschen anbietet. Viele transgeschlechtlich lebende Menschen leiden unter Mobbing im Beruf und im Alltag. Wir wollen ihnen in Hamburg helfen, ihren Lebensweg einfacher und sorgenfreier zu gehen. Mit der neuen Beratungsstelle im MHC haben wir damit den richtigen Rahmen geschaffen um Betroffene professionell zu unterstützen und mehr gesellschaftliche Akzeptanz zu fördern."